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Apotheosis Omega – Vama Marga CD

3,33 €

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Beschreibung

Tracklist:

  1. Intro
  2. Belial
  3. Xeper
  4. Thantifaxat
  5. Lepaca Lilith
  6. Daimon


Review "Time for Metal"

„Nichts auf der Welt ist den Menschen mehr zuwider, als den Weg zu gehen, der sie zu sich selber führt.“, schrieb 1917 Hermann Hesse als überzeugter Kriegsgegner in seinem Roman Demian. Die Aachener Black Metal-Fomation Apotheosis Omega verwendet just diesen Satz, um damit ihr Debüt Vama Marga einzuleiten. Sechs Songs, die es auf etwas mehr als eine halbe Stunde schaffen und mit ihrem Schwarzmetall überzeugen wollen.

Dabei läutet Belial die Platte ein und zeigt im Wechsel zwischen üblichen Blast-Beat-Gewittern und Black’n’roll-Groove ähnlich Satyricon, wie man sich interessant verkaufen kann. Lyrisch geht das Ganze, wie der Songname sicherlich schon verrät, um Dämonen, das ganze Album über in Deutsch voran. Der Gesang weicht dabei meist vom sonstigen Growling und Keifen ab, singt Dorn doch eher wehmütig-schreiend wie im DSBM-typisch, jedoch ohne das Ganze jammernd herüberzubringen.
Xeper fährt ebenfalls den Wechsel zwischen 16tel-Geschrammel, dass gar nicht schnell genug sein kann und Midtempo, ja fast schon punkig im Offbeat, überaus stimmig. Apotheosis Omega erfinden das Rad absolut nicht neu, aber verpacken alles sehr hörbar für die BM-Zielgruppe, da die Produktion keine Hochglanzwichse, aber auch von miesem Sound weit entfernt ist.


Berghoch geht’s weiter mit Thantifaxath, dem wohl langsamsten Song auf Vama Marga, der die Geschwindigkeit ein wenig herunterschraubt. Erinnert dabei etwas an Behemoths Meisterwerk Moonspell Rites, Tapping-Solo inklusive. Auch Lepaca Lilith kommt gemäßigter daher und hat anfangs nicht die Absicht, wieder zu beschleunigen, rastet ab dem ersten Drittel des Songs dann doch komplett aus. Abschließend macht Daimon den Sack zu. Nachdem sich Lepaca Lilith eher zähflüssig genießen ließ, trumpft Daimon wieder mit eingängigen Ohrwurm-Riffs und angenehmen Tempo-Wechseln auf. Fantastisch, dass Chöre im Hintergrund den Song verstärken und auch mal höhere Töne angespielt werden, die für ein wenig mehr Harmonik sorgen. Hier haben sich Apotheosis Omega definitv den besten Song für das Ende aufgespart. Mit einem unauffälligem Bassfehler im zweiten Refrain wohlgemerkt, aber dennoch ein großartiger Abschluss!